Die Zeitungsartikel aus dem Buch

Wie ihr bestimmt wisst, werden einige Zeitungsartikel über "Das Projekt" verfasst.

Deshalb haben wir hier für euch diese Artikel aufgelistet...

Nach der 1. Plakat-Aktion:

Originell, aber illegal:

Unbekannte zerstören BBO-Plakate

Mit abgewandelten Zeilen aus Theodor Storms Gedicht "Die Stadt" haben Unbekannte in der Nacht zum Sonntag in der gesamten Fußgängerzone die Wahlplakate des rechtgerichteten Bundes für Bürgeroffensive (BBO) unkenntlich gemacht. Die anonymen Urheber bezeichnen sich selbst als "Das Projekt". Nach Angaben des städtischen Presseamtes seien die Gedichte auf improvisierten Plakaten hergestellt worden. >> Wir gehen von der einmaligen Tat eines Amateurs aus<<, sagt Pressesprecher Edmund Osterkorn. Zugleich verurteilt er die Tat. Zwar sie die Idee originell, jedoch kein Mittel in der politischen Auseinandersetzung mit dem BBO. >>Dennoch halte ich es für übertrieben, jetzt Anzeige zu erstatten<<, so Osterkorn. BBO-Chef Dr. Ferdinand Veith sieht das freilich anders. Er vermutet eine kriminelle Jugendbande aus der linken Szene hinter dem Anschlag. Veith wörtlich: >>Der BBO setzt auf den Rechtsstaat und die unnachgiebige Verfolgung der Täter.<<

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>>Es geht nicht darum, was ich empfinde<<, weist Magnus Mahlmann bescheiden jedes Interesse an seiner Person von sich. Dabei ist der sensible Sechzehnjährige so etwas wie der kreative Kopf der jugendlichen Aktivistengruppe. Aus seiner Feder stammen die Gedichte auf den Plakaten des Projekts. Für ihn haben Ferdinand Veith und der BBO nichts in der Stadt verloren. >>Und gar nicht in diesem Land oder auf dem Planeten<<, fügt er wild entschlossen hinzu. Mit ihrem beherzten Handeln hart am Rande der Legalität stechen Magnus und seine Freunde aus der Masse einer ansonsten angepassten Jugend heraus und sind vielleicht die letzten Rebellen unserer Zeit.

Journalistin Eva Kern

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